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Songs des Jahres 2005: Gehört und gesehen bei Viva und MTV

1. Tokio Hotel: Durch den Monsun
Ein gro?er Popsong. Sp?ter mehr dazu.

2. Green Day: Boulevard of broken dreams
Zum Heulen. Ganz wundervoll.

3. Madonna: Hung up
Eine der grandiosesten Aktualisierungen von Disco, die ich je geh?rt habe. Ja, Madonna ist eine Demokratiemaschine, sch?n nachzulesen im entsprechenden Artikel hier.

4. Babyshambles: Fuck forever
Mit Franz Ferdinand und Co. kann ich ja nix anfangen, aber das hier finde ich super. Kaputt und bewegend.

5. Pharrell feat. Gwen Stefani: Can I have it like that?
Hi Tec Soul mit Monsterbass.

6. Rammstein: Keine Lust
Grandioser Clip! Eine wunderbare, lustige und liebevolle Breitseite gegen das missgl?ckte Stripped-Video aus den 90ern.

7. Pussycat Dolls: Don?t cha
Sehr guter RnB mit House Feeling. Schlimmer Clip.

8. Destinys Child: Soldier
Leider nicht so hart und aggressiv wie ?Lose my breath? aber auch sehr gut. Solange sie keine Balladen machen sind die einfach immer ?ber jeden Zweifel erhaben.

9. Kool Savaz feat. Azad: All 4 One
Das hier ist eigentlich ganz ganz schlimm. Aber aus der Nordweststadt

10. Adam Green: Emily
Dem kann ich mich nicht entziehen, das liegt aber eher am S?nger als am Lied.

22.12.05 00:40


Depression und Hedonismus: Karen Duve

In den letzten Tagen habe ich noch mal ?Dies ist kein Liebeslied? von Karen Duve gelesen und bin fast noch begeisterter als beim ersten Mal. Schon 2002 erschienen (Eichborn), aber immer noch ein absolut konkurrenzloser Roman. Nie ist weibliches Ungl?ck in der Gegenwartsliteratur besser beschrieben worden, auch wenn Sibylle Berg und A.L. Kennedy nah dran sind (?Paradies? habe ich allerdings noch nicht gelesen).

Karen Duve hat das Leben begriffen, hier der Beweis: Die ?bergewichtige und fetts?chtige Ich-Erz?hlerin sitzt im Flugzeug: ?Die Frau vor mir bietet ihrer Tochter Lakritzkonfekt an. Es sind nat?rlich ganz normale Haribos, die sie essen. Die 300 g-T?te bei Aldi zu 1,39. Aber diese Frau w?rde ihre Haribos niemals bei Aldi kaufen. Das Gesch?ft, in dem sie sie erstanden hat, hei?t Pralinen-Paradies, mindestens, und dort wurde ihr das lose Lakritzkonfekt mit einer kleinen Schaufel in eine Cellophant?te gef?llt. 100 g f?r DM 2,99. Die Frau h?lt ihrer Tochter die knisternde T?te hin. Die Tochter sieht hinein, und dann nimmt sie sich ein einzelnes Lakritz, und danach nimmt sich die Mutter ein einzelnes Lakritz und verstaut die T?te wieder in ihrer Handtasche. Ich fa? es nicht! In einer halben Stunde werden sie die T?te wieder herausholen und noch einmal jede ein Lakritz nehmen. Wenn ich eines verabscheue, dann Ma? und Zur?ckhaltung. Gebe Gott, dass ich niemals so werde wie diese beiden disziplinierten Schnepfen. Lieber will ich drogens?chtig sein. Oder Alkoholikerin.?

Und dann, einer der gr??ten S?tze der Literaturgeschichte: ?Lieber will ich auf allen Vieren besoffen durch den Rinnstein und meine eigene Kotze kriechen, als dass ich eines Tages eine Cellophant?te voll ?berteuerter Haribos aufmache und mir blo? einen Lakritzsolit?r herauspicke.?
23.12.05 19:12


Im Plattenkoffer/Dezember 2005

Soulphiction pres. Suzana Rozkosny: Appelle moi/Jackmate Rmx (Philpot)
Kommt langsam und gewaltig, ein modernes House-Monster mit einer der dicksten und deepsten Bassline des Jahres und den pr?zisesten Congas seit Masa?s ?Basscharger?.

Pan-Pot: Schuss aus der H?fte (Mobilee)
Tricky Hi Hats, b?ser Bass.

Ben Parris: Double Wimpfighter EP (Foundsound)
?Glotsback? kommt superelastisch im Magda Mix.

Onur ?zer: Envy (Vakant)
Meine Lieblings Vakant derzeit. Sehr dark mit Gespenstersounds. Im Club ein wahrer Techno-Tsunami.

Dapayk: Songs make money (Orac)
Dapayk find ich immer gut, vor allem ohne Evas Vocals.

Actual Jakshun: Sequential Circus/Marc Houle Rmx (Minus)
Ein Kleinod.

Patrick Chardronnet: Eve by day (Connaisseur Recordings)
Unbestritten einer der emotionalsten Tracks des Jahres. Melancholisch sch?n.

Dapayk: Fat kids choice (Resopal)
Sehr deep. Und irgendwie ist da Villalobos drin, aber mit mehr Floorfeeling.

Terry Brookes & Aaron Carl: City life/Carl Craig?s Caya Dub (Rushhour)
Bombe.

Bruno Pronsato: The lime works Vol. 2 (Telegraph)
Das A1 St?ck, b?se, langsam, deep.

Monolake: Plumbicon/Sleeparchive Interpretation (Monolake)
Danke! Sleeparchive macht aus Monolake das, was ich eigentlich von denen immer h?ren wollte! Perfekter Minimal Techno.
25.12.05 00:30


Deutschland sucht den Superstar

Ts, DSDS wird auch immer neoliberaler. Zuerst schafft es der nette dicke Klempner, der doch wirklich sch?n gesungen hat, nicht mal unter die letzten 10, und jetzt erfahre ich, dass auch Didi Knoblauch, RTL's Transgender-Beitrag, vorzeitig ausgeschieden ist. Nase voll von Minderheiten?
25.12.05 02:03


Digital DJing und Dinosaurier

Eben noch mal die ?Slices?-2-05-DVD geschaut: Richie Hawtin bezeichnet Vinyl DJs als Dinosaurier. Bei allem Respekt vor dem, was Hawtin und seine Posse f?r die elektronische Musik und die DJ Kultur geleistet haben und immer noch leisten: Vinyl DJs und MP3-DJs gegeneinander auszuspielen muss nun wirklich nicht sein. Zugegeben, ich hab das MP3- und Final Scratch-Prinzip selber noch nicht ausprobiert, aber: Kann man Digital- und Vinyl-DJing ?berhaupt miteinander vergleichen, da es sich doch um zwei vollkommen verschiedene Praktiken handelt, sowohl technisch als auch kulturell? Ist nicht beim Digital-DJing die Grenze zum Live-Act flie?end? Macht es darum ?berhaupt Sinn, den Begriff des ?Auflegens? bis ins Endlose zu dehnen?
25.12.05 10:23


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